Einsätze 2012

009 |  | PEis | 05.02.2012 | 11:15 - 11:40 Uhr | Höhenfelder See | Dellbrück

27-jährige Hundebesitzerin von Passanten aus Eis gerettet.

Um 11:14 Uhr riefen Passanten in der Leitstelle der Feuerwehr Köln an und meldeten, dass eine junge Frau im Höhenfelder See ins Eis eingebrochen sei. Von der Leitstelle wurden sofort die Einsatzkräfte der Feuerwache Mülheim, die Freiwillige Feuerwehr (Löschgruppen Dellbrück, Strunden und Fühlingen), die Taucherstaffel aus der Innenstadt, der Rettungsdienst, ein Hubschrauber und der Einsatzführungsdienst alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte an dem kleineren der beiden Seen eintrafen, war die junge Frau bereits am sicheren Ufer in der Obhut von zwei Passantinnen. Die 27-jährige war auf einem Spaziergang mit ihrem Hund am Höhenfelder See unterwegs, als dieser auf das hauchdünne Eis lief und plötzlich wenige Meter vom Ufer entfernt einbrach. Die Hundebesitzerin wollte ihrem Labrador zur Hilfe eilen und geriet hier selbst in akute Lebensgefahr. Als sie bereits bis über die Brust im eiskalten Wasser stand, kamen ihr zwei Spaziergängerinnen zur Hilfe und konnten sie mit Hilfe von Stöcken oder Ästen wieder aus dem Wasser heraus ziehen. Nach dieser vorbildlichen Rettung reichten die Helferinnen der frierenden Frau wärmende Kleidungsstücke und warteten gemeinsam das Eintreffen des Rettungsdienstes ab. Mittlerweile war auch der Hund wieder ans Ufer gelangt. Nach kurzer Untersuchung durch den Rettungsdienst konnte die Hundebesitzerin von der Polizei nach Hause gefahren werden.

Nur durch die Hilfe der Passantinnen konnte in diesem Fall Schlimmeres verhindert werden. Bei einem exakt identischen Unfall im Frühjahr letzten Jahres verstarb ein junger Mann im Fühlinger See, weil er innerhalb weniger Minuten im eiskalten Wasser ohnmächtig wurde und unter die Eisdecke geraten ist. Auch er wollte einen im Eis eingebrochenen Hund retten. 

Die Feuerwehr Köln bittet daher um die Mithilfe der Redaktionen! 

Gerade in den ersten Tagen einer Frostperiode und bei Tauwetter ist die Eisdecke auf Seen und Teichen für Menschen nicht tragfähig. Hundebesitzer sollten ihre Hunde beim Spaziergang an offenen Wasserflächen unbedingt an der Leine führen, weil die Hunde oft auf das sehr dünne Eis laufen und einbrechen. Die Hunde schaffen es dann nicht aus eigener Kraft, wieder ans Ufer zu gelangen. Auch in flachen Gewässern ist der Grund sehr schlammig, so dass Personen, die sich ins Eis begeben auch in Ufernähe einsinken und sich ebenfalls nicht befreien können. Nach wenigen Minuten kann der Kreislauf versagen und die Person das Bewusstsein verlieren. 

In einem solchen Fall sollten die Hundebesitzer sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 anrufen und versuchen mit Hilfe von Stöcken, Ästen oder Brettern dem Hunde Halt zu bieten. Auf keien Fall sollten Personen ungesichert auf´s Eis oder ins Wasser gehen.

Die Kölner Lokalredaktionen aller Medien können helfen, solche Unfälle zu verhindern, indem sie regelmäßig bei den derzeitigen Temperaturverhältnissen und bei Tauwetter mit vergleichbaren Eisverhältnissen auf die oben genannten Gefahren aufmerksam machen. 

Die Feuerwehr Köln bedankt sich für Ihre Unterstützung.

Bild Quelle:www.presseruf.de

   
   
   

 

Im Einsatz waren das LF FU 1 mit Boot, Echolot und Rettungsschwimmern, LF FU 2, LF FU 3, Löschzug und Rettungsdienst 9, Löschgruppen Strunden und Dellbrück, GW-W 1, Christoph 3, BVA 10 und der OVA 5

008 |  | Feu2 | 31.01.2012 | 03:39 - 04:14 Uhr | Osloer Straße | Chorweiler

Böswillige Alarmierung

Gemeldet wurde ein Wohnungsbrand im 8 OG. eines Hochhaus in der Osloer Straße in Chorweiler. Vor Ort konnte durch die Kräfte der FW 6 keine Feststellung gemacht werden. Auch der Anrufer konnte nicht weiter ermittelt werden. Der Einsatz wurde daraufhin als Böswillige Alarmierung abgebrochen.

Im Einsatz waren das LF FU 1, Löschzug 6, Löschzug 5, LF 4, RTW 16-1, GW-A 1, BVA 3 und der OVA 5

007 |  | Feu2 | 26.01.2012 | 01:00 - 01:42 Uhr | Osloer Straße | Chorweiler

Rauchentwicklung im Keller

Heute Morgen wurden wir gegen 1 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Feuer 2" in die Osloer Straße nach Chorweiler alarmiert. Gemeldet wurde eine Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich. Durch das ersteintreffende LF 6 wurde festgestellt, dass es sich nicht um Rauch sondern um Wasserdampf im Kellerbereich handelte. 4 Kameraden unserer Löschgruppe kontrollierten daraufhin die Rückseite des Hochhauses. Diese stellten aufsteigenden Dampf aus einem Lichtschacht an der Rückseite des Gebäudes fest. Da es in Chorweiler überwiegend Fernwärme gibt und die Rauchentwicklung zum Anschluss im Haus zurück zu führen war, wurde relativ schnell klar das es sich um einen Rohrbruch in der Anlage handeln musste. Daraufhin konnten bis auf das LF 6 alle Kräfte den Einsatz abbrechen. Diese warteten das eintreffen des Rhein Energie Entstördienst ab und übergaben die Einsatzstelle an die Kräfte der RE.

Im Einsatz waren das LF FU 1, LF FU 3, Löschzug 6, Löschzug 5, LF 4, RTW 6-1, BVA 3 und der OVA 5

006 |  | Feu1 | 23.01.2012 | 23:32 - 00:45 Uhr | Stockholmer Allee | Chorweiler

Brand in der Lüftungsanlage

Gegen 23:32 Uhr wurden wir mit dem Stichwort: "Feuer 1" in die Stockholmer Allee nach Chorweiler alarmiert. Ein Bewohner hatte eine Rauchentwicklung im Dachbereich gesehen. Der Angriffstrupp 6 ging daraufhin zur Erkundung in das Gebäude vor. Durch die DL 6 wurde das Dach von aussen kontrolliert und festgestellt, das es im Bereich der Lüftungsanlage leicht brannte. Durch das Wenderohr wurde das Feuer ersteinmal abgelöscht. Währenddessen ging der AT FU 1 zur Kontrolle der darunter liegenden Wohnungen auf Rauch und eventuellen Wasserschäden vor. Es konnte aber keine Feststellung gemacht werden. Anschließend begaben wir uns zum AT 6 in Bereitstellung. Durch den AT 6 wurde die Zugangstür zum Dach mittels Ziehfix geöffnet und die Lüftungsanalge kontrolliert. Teile der Anlage wurden gelöst und mittels einem C-Rohr leichte Nachlöscharbeiten durchgeführt. Der Einsatz war für uns gegen viertel vor eins beendet.

Im Einsatz waren das LF FU 1, LF FU 2, Löschzug 6, Löschzug 5, LF 4, RTW 6-1, BVA 3 und der OVA 5

005 |  | Feu1 | 21.01.2012 | 13:16 - 13:20 Uhr | Florenzer Straße | Chorweiler

Rauchentwicklung im 11. OG

Um 13:19 Uhr wurden wir heute ein weiteres mal alarmiert. Diesmal ging es für uns mit dem Einsatzstichwort "Feuer 1" in die Florenzer Straße nach Chorweiler. Gemeldet wurde eine Rauchentwicklung im 11 OG. Wir konnten den Einsatz aber auf der Anfahrt abbrechen. Lediglich das LF 6 fuhr zu Kontrolle durch.

Im Einsatz waren das LF FU 1, LF FU 2, Löschzug 6, Löschzug 5, LF 4, RTW 6-2, BVA 3 und der OVA 5

004 |  | PWasser | 21.01.2012 | 10:30 - 10:55 Uhr | Alfred-Schütte-Allee | Deutz

Person im Hafenbecken

Um 10:30 wurden wir mit dem Stichwort: "PWasser" in die Alfred-Schütte-Allee nach Deutz alarmiert. Im dortigen Hafenbecken sollte eine Person treiben. Die Person wurde von einem anderen Schiff aufgenommen, welches zufällig an der Stelle vorbei kam. Anschließend wurde die Person zur Mole gebracht und den Rettungskräften übergeben. Nach dieser Rückmeldung konnten wir den Einsatz abbrechen.

Im Einsatz waren das LF FU 1 mit Boot, Echolot und Rettungsschwimmern, LF FU 2, Löschzug 10, RTW 10-1, NEF 10, BVA 10, OVA 5, GW-W 1 und das LB 10-1

003 |  | PWasser | 16.01.2012 | 16:15 - 16:30 Uhr | An der Groov | Zündorf

PWasser in der Groov

Gegen 16:15 wurden wir in die Groov nach Zündorf alarmiert, dort sollte eine Person in Not sein. Wir konnten den Einsatz aber auf der Anfahrt abbrechen, da die Person gerettet wurde.

Im Einsatz waren das LF FU 1 mit Boot, Echolot und Rettungsschwimmern, LF FU 2, Löschzug 7, RTW 7-?, BVA 10, OVA 5 und der GW-W 1

002 |  | Feu1 | 08.01.2012 | 21:11 - 21:55 Uhr | Spreeweg | Chorweiler

Feuer auf dem Balkon im 3 OG

Gegen 21:11 Uhr wurden wir mit dem Einsatzstichwort: "Feuer 1" in den Spreeweg nach Chorweiler alarmiert. Gemeldet wurde ein Feuer im 2 OG. Vor Ort konnte jedoch keine Feststellung gemacht werden.

Im Einsatz waren das LF FU 1, LF FU 2, Löschzug 6, LF 5, RTW 6-1 und der BVA 3

001 |  | SFeu1 | 01.01.2012 | 00:16 - 00:50 Uhr | Schaffhausenstraße | Seeberg

Feuer auf dem Balkon im 3 OG

Durch fehlgeleitetes Feuerwerk entzündeten sich Gegenstände auf einem Balkon im 3 OG. Der Angriffstrupp des LF 6 verschaffte sich gewaltsam zutritt zur Wohnung und löschte das Feuer ab. Durch unseren Angriffstrupp wurde zur Entrauchung der Wohnung noch der Hochdrucklüfter in Stellung gebracht und diese entraucht. Während der Entrauchungsmaßnahmen kam auch der Wohnungsinhaber dazu. Die Wohnung wurde abschließend wieder an diesen übergeben. Zusätzlich stellten wir noch einen weiteren Angriffstrupp, dieser musste aber nicht mehr eingreifen.

Im Einsatz waren das LF FU 1, LF FU 2, Löschzug 6 und der OVA 5

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